Hochzeitsfotograf Konstanz Bodensee | Christoph Letzner
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Der große Wedding-Guide

Tipps zum Brautpaarshooting

Der Wedding-Guide

Da Ihr Euch über das ein oder andere zu eurer Hochzeit vielleicht  noch gar keine Gedanken gemacht habt, möchte ich Euch auf diesem Wege auf ein paar Details aufmerksam machen: Ich werde Euch meine Erfahrungen, die schönsten Ideen aber auch Tipps, die Euch während der Planung für einen gelungenen Tag unterstützen sollen, mitgeben. Letztlich wird sich das auch auf schönere Fotos für Euch auswirken. 

Vergesst alles um euch herum

Das Portraitshooting ist der entspannteste Teil des Tages. Genießt es daher. Vor allem weil Ihr das erste Mal (fast) für Euch alleine seid. Die meisten meiner Paare hatten noch nie ein Fotoshooting und es ist für sie eine ungewohnte Situation vor der Kamera zu stehen.
Doch ich kann euch sagen, es ist alles halb so schlimm. Denn, ein Brautpaarshooting ist kein Modeshooting. Die meisten von euch werden sich ein solches Modeshooting gut vorstellen können. Doch meine Brautpaarshootings laufen etwas anders ab. Versucht alles um euch herum zu auszublenden und vergessen. Genießt einfach einen Moment der „Zweisamkeit“ und Konzentriert euch auf euch selbst. Bei den Meisten Bildern braucht ihr die Kamera gar nicht beachten. Ich werde von euch keine schwierigen Posings abverlangen, ganz im Gegenteil.
Mit einfachen Anweisungen entstehen die Bilder ganz von selbst. Und meistens die schönsten Fotos, welche ganz nebenbei entstehen.

Damit natürliche und authentische Bilder entstehen muss auch das drum herum stimmen.
Eine Schwiegermutter, die laufen am Kleid zupft und drapiert hat zur Folge, dass das Kleid bestimmt immer perfekt liegt, doch die Stimmung und die Emotionen sind dahin. Daher ziehen wir am besten zu dritt für das Paarshooting los.

Wann ist die beste Zeit?

Beliebte Zeiten für das Shooting sind morgens oder der abends. Dann herrschen die schönsten Lichtverhältnisse. Je näher der Termin am Sonnenuntergang stattfindet, desto günstiger ist die Lichtqualität. Natürlich ist das auch jahreszeitenabhängig, immer gilt jedoch, dass es das beste Licht etwa eineinhalb Stunden vor Sonnenuntergang gibt. Selbstverständlich kann das Shooting jederzeit stattfinden, sollte es am Abend nicht in Euren Plan passen. Vielleicht seht Ihr ja aber doch eine Möglichkeit die Feier während des Abendprogramms für Fotos im besten Licht eine viertel Stunde zu verlassen.

Ein Paarshooting zur Mittagszeit

Die schwierigste Zeit für ein Paarshooting liegt zwischen 11:00 und 15:00 Uhr in der Mittagssonne. In diesem Zeitraum sollte ein Fototermin im Schatten stattfinden. Von Shootings auf sonnenbeschienenen freien Plätzen, rate ich daher ab. Zudem ist das richtige Make-up eines der wichtigsten Faktoren bei einem Shooting zu Mittagszeit. Kein Make-up oder ungleichmäßig abgepuderte Haut kann bei praller Sonne fatale Folgen haben. Oftmals fällt das erst bei der Bildbearbeitung auf. Blaue, graue oder rote Hautstellen sind die Folge, welche sich in der Nachbearbeitung nur schwer entfernen lassen. Ein gekonntes Make-up oder eine Visagistin sind bei Shootings zur Mittagszeit wirklich empfehlenswert.

Wo soll das Shooting stattfinde?

Vorweg könnt bzw. solltet Ihr Euch in der Nähe Eurer Hochzeitslocation nach passenden Orten umsehen, an denen wir das Shooting machen könnten. Fotografiert sie am besten mit dem Handy und schickt mir die Bilder, damit ich einen Eindruck bekomme. Beachtet dabei, den Sonnenstand und geeignete Tageszeiten. Weniger geeignet finde ich zum Beispiel eine gemähte Rasenfläche mit akkurat bepflanzen Beeten an der Seite. Grundsätzlich bevorzuge ich eher naturbelassene Orte. Tolle Hintergründe sind für mich stilvolle Orte wie beispielsweise: rustikale Hauswände, Holzfassaden, hohes Gras, Schilf, Orte mit Horizont und toller Aussicht, am Seeufer, ein Steg, alte Scheunen und Türen, felsige Untergründe, Felder oder eine schöne Altstadt. Über Details sollen wir auf jeden Fall persönlich sprechen.

Wie lange sollen wir uns Zeit nehmen?

Die Zeit, die Ihr für das Shooting einplanen solltet, liegt meiner Erfahrung nach zwischen einer dreiviertel bis eineinhalb Stunden. Ich hatte aber auch schon Paare, die sich wesentlich weniger oder aber auch viel länger Zeit gelassen haben für diesen Termin. Selbstverständlich kommt es hier auch darauf an, wie weit es bis zum Shootingort zu fahren ist. Genaueres werden wir im besten Fall schon vorab besprechen. Wenn wir zum Zeitpunkt der Hochzeit bereits ein Engagement Shooting gemacht haben, werden wir schnell warm sein und tolle Bilder machen, da ihr mit der Situation des Fotografiertwerdens bereits vertraut seid. Plant mehr Zeit ein, wenn ihr glaubt besonders aufgeregt zu sein. Die Aufregung verschwindet nach den ersten Bildern.

Das Posing der Paarbilder?

Wie auch den meisten Paaren, liegen auch mir ungekünstelte, nicht gestellte Fotos am Herzen. Probiert selbst verschiedene Dinge aus, falls ich dann merke, dass die Stimmung es verlangt, werde ich Euch aktiv anleiten und kleine Aufgaben stellen. Zum Beispiel, lasse ich den Bräutigam der Braut etwas ins Ohr flüstern und schon haben wir einen natürlichen und sympathischen Effekt erreicht. Auf diese Weise fallen Euch selbst vielleicht wieder eigene Dinge ein, die Ihr umsetzen wollt. Eure Wünsche und Ideen dürft Ihr natürlich jederzeit einfließen lassen. Die gemachten Fotos zeige ich Euch zwischendurch immer wieder, damit Ihr Euch selbst reflektieren könnt. Wenn Ihr eine Schokoladenseite habt oder eine sogenannte Problemzone, die Ihr lieber kaschieren möchtet, teilt mir das bitte zu Beginn mit.

Was könnt Ihr zum Shooting beitragen

Betrachtet das Shooting als Zeit für Euch! Wenn Ihr die Portraits erst im späteren Verlauf Eurer Hochzeit macht, dann ist es sinnvoll, wenn die Braut Ihr Make-up noch einmal auffrischt. Ist die Zeit für unser Shooting etwas knapp (unter 353 Minuten), weil sich das Programm verschoben hat, ist es sinnvoll, wenn ein bis zwei HelferInnen assistieren. Die ShootinghelferInnen sind meistens die Trauzeugen. In diesem Zug kann man auch gleich die Fotos mit den Trauzeugen machen. Bei Regenwetter könnten diese auch einen Schirm halten oder das Brautkleid vor Nässe schützen. Wenn wir genügend Zeit haben (ca. eine Stunde und mehr) bleiben wir für das Shooting lieber zu dritt, so seid Ihr eher für Euch und es entstehen natürlichere Fotos. Habt Ihr eine Schokoladenseite oder einen Körperteil, den Ihr lieber kaschieren möchten? Teilt mir dieses zu beginn mit, denn nicht alle selbst entdeckten „Schwachpunkte“ sind für mich sofort sichtbar.

Vergesst den Brautstrauß nicht

Ich kann euch nicht sagen woran es liegt und trotz der besten Vorbereitungen, der Brautstrauß wir unglaublich oft zum Shooting vergessen. Meisten steht er noch in der Vase auf dem Tisch zu Hause oder er fährt im falschen Auto umher. Vielleicht hilft euch dieser Hinweis die Brautstraß-Logistik nicht untergehen zulassen.

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